Kommunikationswege 2008
Weggefährte D., den ich nun seit fast 10 Jahren kenne, und mit dem ich schon so einige berichtenswerte Zeiten erlebt hab, der - selbstredend - in der Stadt wohnt, allerdings telekommunikationstechnisch einbahnmäßig unterwegs ist, da er nur über Mobiltelefon zu erreichen ist und auch meistens nur angerufen werden will, weil fast nie Guthaben auf der Karte, liess mir heute über die netteste Kneipenfee unserer Stammpinte, in der er seit ca. zwei Monaten nur noch bleifreie Getränke zu sich nimmt (Grüner Tee, absurdfarbige Fruchtsäfte, etc.), beim zufälligen Aufeinandertreffen meiner Person mit obiger Dame im nahegelegenen neueröffneten Supermarkt einen schönen Gruß ausrichten, da ich beim dieswöchigen Termin nicht anwesend war.
Ich hab Dich auch lieb, D.
(Ironie nebenbei: D. hat natürlich auch kein ständig verfügbares Internet zu hause und kann diesen schlangenbeschwörenden Satz frühestens Wochen später beim ehemaligen Nachbarn im weit entfernten Vorort nachlesen. Besser noch, ich erzähl ihm beim nächsten Treffen in der Lokalität hiervon ...)
Irgendwie muß man ja an seine Leser kommen.
Kick(er with) me!
Und melde Dich bei mir und zwar bis spätestens sofort, denn: sie steht wieder an, die »zweite inoffizielle Kneipenmeisterschaft im Tischkickern«.
Höchstwahrscheinlichstes Problem: die ganzen irren Nerds, die es selbstredend in diesen Gefilden eben doch gibt, die mit selbstmitgebrachten Bällen, Gummiüberziehern für die Griffe und in legerer Trainingskleidung in die Pinte umme Ecke latschen und dort die Freibiere abstauben, nachdem sie die Gegner 6:0 gedemütigt haben (ok, oftmals geht das auch ohne obige Ausrüstung, einzig der Gegner muß hacke genug sein ...).
Anyway: ich will da mitspielen. Und brauch 'n fähigen Doppelpartner. Bzw. 'ne Doppelpartnerin. Die übrigens gar nicht so selten sein sollen in diesem Metier (hatte schon mal 'ne unheimliche Begegnung).
Also: Meldungen möglichst hurtig - und leider lokal auf nrw begrenzt - bis Ende des Jahres an meine Person.
PS: Tischkickerblog?!1
Is ja widerlich
Was es nicht alles sinnloses gibt: da dachte man, Netobjects Fusion wäre das Ende der unerträglichen wysiwyg-Fahnenstange, da kommt dfmzuhtml um die Ecke und toppt das ganze so locker wie nix: da werden css-Klassen mit den unaussprechlichsten Namen generiert, Inlinestyles mit selbstredend absoluter Positionierung, die Links (wie überhaupt die ganze Seite, die damit gefrickelt wird) ist nur mit Javascript nutzbar (ansonsten bleibt, falls überhaupt, eine meist recht unansehnliche Startgrafik); die Texte werden in die jeweiligen Hintergrundgrafiken eingeebnet und dann via css unsichtbar gestellt. Weitere Abscheulichkeiten entdeckt das wissende Auge beim gesundheitsgefährdenden Betrachten der jeweiligen Quälcodeausgabe.
Beispielsweise bei der St. Pauli-Mafia nrw, die mir damit fast schon Leid tut. Fast.
Lacher nebenbei: auf der Unproduktseite des Anbiederers Anbieters liest man mit ohne Javascript folgendes: »This page requires JavaScript. Help«
Wie wahr.
Jahresendterminkalender 2008
Die Geschmäcker sind verschieden, hier sind die [möglichen] meinen für einige der restlichen Tage des Jahres (unvollständig, wird vllt. ergänzt):
- Vitamin X, Chuck Damage, Undressed Army, AYS
21.11., 20:00 Uhr, Pelmke zu Hagen. - JaKa, World Downfall
Japanische Kampfhörspiele - am 28.11. im Bastard Club Osnabrück - Dimple Minds
Blau auf'm Bau im fzw (29.11.) - Rausgehen, Warmmachen, Weghauen
Kollidiert mit dem Gig im fzw, aber so ein Glück, es hat ja zwei Termine: 29.11., 22:00 Uhr, 30.11., 18:00 Uhr
Man sieht sich.
Scheiß Wochenende
Jetzt wirds privat: das letzte Wochenende war ja wohl das allerletzte. Erst fährt man Freitags statt zur allzweiwöchentlich stattfindenden Punkrockkneipe zu ehemaligen Mitumschülern, die, anstatt sich gepflegt die Hirse wegzusäuseln inhaltsfreie Gesellschaftsspiele veranstalten; der Samstag wird mit gemütlichem Frühstück in (leider unvollständiger) freundlicher Runde zwar ok gestartet, endet dann jedoch mit dem halbtäglichen Neubespassen des eigenen - veralteten - Rechners; das anschliessende Konzert im banlieueartigen Kamen (vom freundlichen Sidetracked-Gitarrenmonster, danke dafür) hätte auch ruhig besser besucht sein können (und die Flachpfannen mit ihren philosemitischen Witzen können das nächste Mal besser zu hause bleiben. Arschlöcher.); Sniffing Glue und die Prolls von Over The Top warn zwar ganz ansehn- und hörlich, nach dem verfrühten Ende der Veranstaltung durfte man - wie das ganze Wochenende hindurch - den verspäteten Nahverkehrsgelegenheiten harren. Als wenn das noch nicht reichen würde, verliess einen am selben Abend noch der gerade vorher neu zusammengesteckte Rechner: dies wurde dann, die Planung, das Awaymatch des FC 96 gegen Langscheid/Enkhausen zu betrachten, über den Haufen werfend, am freundlichen Sonntag bis in die frühen Dunkelheiten getrieben (besser: der Rechner wurde wieder in den alten Zustand zurückversetzt), was weiterhin zur Folge hatte, dass mir dann abends Sabaton in der fürchterlichen Matrix zu Bochum durch die Lappen gingen (sorry, D.).
Und wie lief's bei Euch so?

