Angriff auf den Fanladen - gemeint sind wir alle! Stellungnahme zum 17.11.2006

Nach dem Heimspiel des FC St. Pauli gegen RW Erfurt (17.11.2006) kam es beim sog. »Marsch zum Fanladen« der Ultra' St. Pauli zu massiven Angriffen auf die Ultras und weitere Beteiligte Fans sowie im Anschluss daran auf den Fanladen St. Pauli durch die anwesenden Polizeieinheiten.
Anbei die Dokumentation der Erklärung von USP als Textdatei.

Auch der Fanladen hat eine Erklärung zu den Vorfällen herausgebracht, die man entweder auf deren Seite (s.o.) oder beim kiezkicker nachlesen kann.

Da lang zum abmelden

Man weiss nicht (und will es grösstenteils auch gar nicht wissen), welche Klientel sich bei so absurden Portalen wie studivauzet herumzutreiben pflegt - einen ersten Eindruck davon kriegt man allerdings, wenn man in den letzten Wochen nicht vollends augenlichtverwehrt und einigermassen des Lesens kundig durch die Onlinetagebuchwelt gelustwandelt ist.

Beispielhaftestens möchte ich hier - für die mir persönlich bekannten (und unbekannten) Studierenden (und solche, die es werden wollen) - die teilweise ellenlangen und äusserst komptent recherchierten Beiträge von Don Alphonso hinweisen, der u.a. an der Blogbar herumhängt und dort einige sehr unappetitliche Gegebenheiten ans Tageslicht befördert (hat). Weitere Auslassungen dazu finden sich auch auf anderen investigativen Websites.

Also, Mädels und Jungs - es ist Eure Entscheidung. Ich stell nur die Hinweisschilder dazu auf.

Volle Breitseite (FC) St. Pauli

Heute im Angebot: Übersteiger #81 und die Aktion »Ab in den Süden« von USP.

»Ab in den Süden«

Hierbei geht's leider nicht um die kostenlose Reise in klimafreundlichere Gefilde sondern um den kommenden Stadionneubau des Millerntors, welcher von USP dazu genutzt wird, sich demnächst in der neuen Südkurve breitzumachen. Hierzu gibt es namentliche Website ab-in-den-sueden.org, auf welcher kräftig für dieses Ansinnen geworben wird.
Banner von ab-in-den-sueden.org

Übersteiger #81

Mit reichlich Schmackes (und dutzenden der beiliegenden Buttons auf dem Cover) kam heute die Nummer 81 des Übersteigers ins Haus geflattert. Nach der (»Droh«-)Ansage in der #80, das Handtuch zu werfen ob keinem Bock etc. gibt es heuer daraufhin (wieso muss man die Lesenden immer erst mit sowas piesacken, bis die mal ausm Arsch kommen?!) zig Leserbriefe, auch zu diesem Thema. Darüberhinaus hat sich die ÜS-Redaktion wohl verstärkt, sucht per »Stellenanzeigen« jedoch weiterhin Layouter (print, wa), Schreiberlinge sowie Verkäufer/innen (zählen Weiterverkaufsstellen eigentlich auch? Ich würd mich gern bewerben ...).

Inhaltlich gibt's ein Interview mit Herrn Nix Gut, Stadionklo-, und Hafenstrassen-Reportagen, den ersten Teil über die unteren Herrenteams des FC (3., 5. - 7. Mannschaft), 'ne JHV-Nachlese, was über die anstehende Regionalligareform, 'n Bericht über 'ne Antifa-Veranstaltung im Fanladen, 'n Artikel gegen Stadionverbote sowie die verflossenen Trainer des FC St. Pauli (bleibt die Frage offen, warum denn nun Seppo Eichkorn »DER Trainer [...] überhaupt« sei, werter Gastartikler BC). Abgerundet wird das ganze wie üblich mit Döntjes, Musik- und Lesereviews sowie dem obligatorischen Guido Schröter-Cartoon.

Ach ja - bei mir lagen zwei Buttons wie unten abgebildet bei - gegen 'ne freundliche Anfrage und Rückporto schick ich das Teil an Interessierte gern durch die Lande.
Gegen Nazis-Button des Übersteiger

Für J.

... welcher seit einigen Jahren in der norddeutschen Tiefebene herumweilt und vielleicht ab und zu seine ehemalige Heimatpampa vermisst:
'Haltern rules'-Graffiti in Dortmund-Nord

Es waren trotz allem doch schöne Zeiten. Ich glaub, ich sollte mich mal wieder melden.

Realitätsfahrwasser

Wenn sich die hippe Designerklikke über die - zweifellos gesundheitsschädigende - (Print-)Werbewelt der Günstigmöbelläden auslässt, liest sich das ungefähr so wie in diesen Kommentaren bei slanted.

Insbesondere Milchbubi "shimun" (Jahrgang 1982) scheint eine eigenwillige Einstellung zur Arbeitswelt zu haben.
Möge ihm auf seinem zukünftigen, buntglitzernden Karriereleiterchen bloss nicht doch einmal die eine oder andere Sprosse abbrechen; er könnte der tristen Realität gar ungeschminkt ins triefende Auge blicken.