9. Januar 2007 - 9:25 Uhr
Nicht, dass es irgendwen irgendwo beunruhigen sollte (eher sollte man sich auf die in Kürze bevorstehende Biergärten- und Freibadsaison vorbereiten), aber diese Temperatur sollte für die derzeitige Jahreszeit trotz allem ein wenig zu hoch sein. Auch für Dortmund-City:

Auf zur Cupverteidigung!
So kann das Jahr weitergehen: heute gab's die Zusage für unser Team Vestpiraten, beim diesjährigen Bolzen-Cup mitzuwirken - auf dem Platz.
Zwar war unser letztjähriges Auftreten bei dieser Veranstaltung eher ein sporttechnischer Super-Gau, allerdings haben wir zumindest den Pokal für das beste Team neben dem Platz (sic!) abgestaubt. Den gilt es zu verteidigen!
Wer uns aus der niederrheinischen Tiefebene oder von sonstwo angereist bei dem Event (in jeder nur denkbaren Form) unterstützen will, möge sich den Aufwärm-Artikel bei den Piraten buchmarken. Dort werden alle relevanten Fakten notiert.
Common Enemy-Tour Mai 2007!
Schon mal rechtzeitig vormerken für Mai 2007: Common Enemy (richtig verlinkt ...) sollen dann - laut Flyer von Horrorbiz - endlich mal wieder in Europa einfallen und den mittelscheitelgestählten Bollometallern mal zeigen, wo das Skateboard hingehört - zwischen die Augen!

Dann gibt's auch weitere Fotos dieser Sorte zu sehen.
Phoenix auf der Höhe der Zeit
Aus dem Newsletter des Senders Phoenix (und auf deren Website):
Wer in Deutschland mag zurzeit noch daran glauben, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft im Sommer Weltmeister wird? Dieses Doku-Spiel von Guido Knopp und Sebastian Dehnhardt ist Balsam für die deutsche Fußballseele, denn es ruft darin Momente deutscher Fußballgeschichte ins Gedächtnis zurück, in denen die deutsche Nationalelf hoffnungslos unterlegen schien und am Ende dennoch siegte. Mit diesem Beitrag setzt PHOENIX wenige Wochen(sic!) vor der WM auf ein Fußballwunder...
[Hervorhebung und "(sic!)" von mir | Screenshot bei flickr]
Sendetermin heute (!), 22:15 Uhr.
Manche Redakteure scheinen sich immer noch im »Sommermärchen«-rausch zu befinden. Anders ist dieser Qualitätsjournalismus nicht zu erklären.
Geschäftssinn oder was?
Ich oute mich hier mal als »Businessblogger« - für die kleinen Leute: warum z.B. kommen Inhaber von Kiosken, Buden, Trinkhallen (und wie sie auch sonst noch so heissen), die im unmittelbaren Einzugsgebiet von Veranstaltungsorten (Kneipen, Discos, etc.) nicht auf die Idee, ihre Hütten so lange zu öffnen, bis eine gewisse zeitliche Überschneidung mit geplanten Veranstaltungen (Konzerte u.ä.) entsteht, so dass Besucher des kulturellen Ereignisses sich - meist deutlich kostengünstiger als in der jeweiligen Location - mit dem allernötigsten versorgen können?
Dies ist mir gerade gestern wieder aufgefallen, als wir in der Dortmunder Pampa vor einem geschlossenen Kiosk standen und explizit überteuerte Plörre (2,- für Kronen resp. Astra 0,3 l) in dem Laden verzehren durften.

Damit will ich keinesfalls der Zerschlagung des Gaststättengewerbes das Wort reden - eher einer mässigeren Preisgestaltung gerade bei Veranstaltungen jedweder Art! - sondern schlicht und ergreifend auf einen eklatanten Dienstleistungsmangel in der Servicewüste Schland hinweisen. Wie kurzsichtig muss man als Geschäftsinhaber sein, um solche Kausalitäten (wo Musike spielt, da wird auch reichlich verzehrt) nicht zu erkennen? Mag ja sein, dass die eine oder andere Tränke 'nen Pakt mit dem jeweiligen Kneipeninhaber hat, während solcher Veranstaltungen nicht zu öffnen bzw. geschlossen zu haben o.ä. Aber anders herum könnte es genauso gut laufen: die Öffnungszeiten ausdehnen und hinterher den eingefahrenen Mammon irgendwie aufteilen.
An diesem Abend zumindest verdiente sich der vis a vis stationierte Pizzabäcker (Pizza und Getränk innerhalb von drei Minuten!) eine goldene Nase an den zusätzlich verkonsumierten 0,5 Liter-Einheiten.

