Sie haben dsl. Oder auch nicht

Kollegin Frau V. (die mit den schicken Präsenten) war überglücklich: in ihrer wohnbedingten Pampa war seit ihre Wohnungsnachbarin sich dsl per w-lan (!) zugelegt hatte, auch an ihrem Rechner die Zeit des flinken Internetzugangs angebrochen. Doch die Freude dauerte nur knapp vier Wochen.

Nachdem ich den Surfluxus begutachten konnte und begeistert applaudierte, rief mich Frau V. am Tag darauf an, dass ihr »Internet kaputt sei« (Formulierung ähnlich). Verunsichert ob meiner grandiosen technischen Fähigkeiten (Firewall verstellt? usb-Stick entsichert? Äh?) schaute ich mir das Dilemma an und erfuhr nebenbei, dass der originäre Zugang eine Wohnung tiefer auch nicht mehr funzte. Hab ich etwa - ? Nein. Unmöglich. Da alles Herumraten nichts brachte, erschien vorgestern ein technisch viel versierterer Bekannter und sah sich die Sache mal an.

Doch auch er konnte technisch nichts falsches finden. Ein Anruf bei der Anbieterhotline brachte es an den Tag: die wohnbedingte Pampa liesse gar kein dsl in jedweder Form zu! Aber man hatte doch gute vier Wochen ...?! Jaja, schon - das kann schon mal vorkommen, wenn der Wind günstig steht oder so (Formulierung ähnlich). Ahja.

Nun steht Frau V. wieder ohne schnelle Weltnetzanbindung in der Gegend herum und leidet. Angeblich wären alternative Anbindungsmöglichkeiten (skydsl) auch nicht möglich, da in der Gegend wohl auch kein Kabel-TV möglich wäre ...

Industrieland Deutschland, Februar 2006.
Ach ja - ich spreche von einem Ort im näheren Ruhrgebiet. Und die nächste Industrieansiedlung (wlan?) befindet sich dort knappe 1000 Meter Luftlinie.

Update (24.02.06): nach zeitintensiver Herumwurstelei scheint der Zugang zu den weltweiten Datennetzen für Frau V. für die nächste Zeit gesichert. Bis der Wind dreht ...

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