Zwei Fans zu Gast bei Rosa Luxemburg. Gähn.

Die heutige Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung namens »Die Welt zu Gast bei falschen Freunden. [...]« sollte sich inhaltlich dem Themenkomplex Fussball-WM und innere Sicherheit widmen. Da einer der Referenten nicht erscheinen konnte, musste der andere improvisieren und verpackte die eigentliche Diskussion in eine schlichte unkoordinierte Aneinanderreihung von seltsamen Fakten und Informationen, die mehr oder weniger was mit obigem Thema zu tun hatten. Das ganze dauerte nicht mehr als 30 Minuten, die anschliessende - äh - Diskussion schenkten wir uns, da das eigentliche Thema immer weiter im Hintergrund entschwand. Überhaupt schien es mir, als sei das mit der wm nur ein Aufhänger gewesen, der dann zur allgemeinen inneren Sicherheitskritik überleiten sollte - was latürnich auch nicht verkehrt ist. Aber dann sollte man doch bitte so ehrlich sein, und das Thema Fussball (was btw kaum wen im Raum heute im wahren Leben interessieren würde, da bin ich mir sicher) aus dem Spiel (sic) lassen.

Ob die Kiste mit dem zweiten Referenten interessanter gewesen wäre, ist müssig zu spekulieren. Immerhin kam man so rechtzeitig nach hause. Und weitere Besuche von Rosa-Lux-Veranstaltungs sind ernstlich zu überlegen.

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