Laut + schnell = gut

Das gab auf die Ohren. Das Institut für mentale Hygiene lud zum kuscheligen Grindcorenachmittag (Beginn war 15:00 Uhr) und es war schlicht und ergreifend: laut, schnell - einfach schick.

Schüttel Dein Haar für mich
Der Mensch im Mob war eher verhalten, ruhig und überdurchschnittlich schwarz gekleidet. Sogar eine Metalkutte konnte man erblicken (Iron Maiden-Rückenaufnäher!). Es gab, selbst bei der 'Grösse' des Zentrums den üblichen Sicherheitsabstand vor der Bühne und so gut wie keine Bewegungen, die auch nur im entferntesten an Pogo o.ä. erinnerten. Und da sage noch eine/r, der gemeine Grindcorer an sich wäre ein Monster. Niedliche Nachbarskinder sinds. Allesamt.

Wenn sich dann auch noch darüber beschwert wird, dass man ein wenig mit Bier bespritzt wird, dann wird's endgültig absurd. Die Diskussionsbereitschaft des betroffenen Hippies war auch gleich null, wollte er sich doch lieber in seiner Be-/Getroffenheit suhlen. Da wär wohl einer bei nem Museumsbesuch besser aufgehoben gewesen.

Wenn ich jetzt noch die Bands auseinanderhalten könnte, würde ich Kaufempfehlungen aussprechen, allein - mir fehlt der Zusammenhang von Krach und Bandname. Da tut Nachfragen Not.

Als krönender Abschluss ging mir erneut Kollege M. irgendwie verloren (wie macht der das immer nur?!) und man landete unnützerweise noch in einer viel zu überfüllten hippen Pinte im noch viel hipperen Kneipenviertel zu Bochum. Die zwei Euro für eine kleine norddeutsche Plörre-Flasche waren genauso überflüssig wie der Besuch dieser Lokalität.

Du _isst_ Deutschland!

Ach wie süss - nach dem Herunterwürgen der wm-Tütensuppe gibt's Kaffee und Kuchen, heuer mit der fürchterlich innovativen Deutschland-Schnitte:
Deutschland-Schnitte bei malzers

Ungesundes 'im Aufwind'

Der Zusammenhang der Woche, präsentiert von heise.de: a) IT-Arbeitsmarkt im Aufwind trifft auf b) IT-Arbeit ist ungesund.

Und überhaupt: wer derzeit nach 'alles nackich' suchmaschint (aus welchen gemeingefährlichen Gründen auch immer), findet diese Heimseite an allerallererster Stelle. Und das aus gar köstlich banalen Gründen, hihihi (gefunden in meinen Referrers).

BLURR - die Ausstellung

Noch bis 21. April d.J. gibt's im Düsseldorfer Kunstbüro eine Ausstellung zum mittlerweile 15 Jahre jungen Fanzine BLURR, auf die (mich) Markus vom Zinedistro mit diesem kleinen Beitrag hinwies.

Kunstbüro Düsseldorf präsentiert das BLURR-Zine
So wie's aussieht, steht also am letzten möglichen Termin noch eine erneute Reise gen Ddorf an, denn am (Kar)freitag war die Hütte dicht, worauf mich ein Kunstbüromensch per Mail (nach meiner Anfrage) hinwies. Zu spät, wohlgemerkt.

Wär nur mal was eher der österliche Lehrbeitrag von Frau Sushi erschienen ...

Also doch 'Nasen'

Also als zu dämlicher blinder Konsument von glasklarem Trittbrettcomiczeichnertum muss ich gestehen: ich bin wirklich zu dämlich, die quasi für jeden offensichtlichen Ähnlichkeiten (geradezu abgepaust!) zwischen Guido Schröter (u.a. Übersteiger) und Nasenikone Walter Moers zu sehen.

Aber da sich der Autor nicht dazu erbarmt (Kommentare mittlerweile entfernt [09.04.2006, 8:30 Uhr]), mir die Feinheiten aufzudröseln - kann sich wer anders dazu herablassen?
Und kommt mir jetzt nicht mit 'Nasen'! Danke.