0 Artikel / Gesamtsumme 0,00 EUR
Mit gewerkschaftlichem Segen und voll des Lobes für deren gesamtgesellschaftliches Engagement verheizt ein Frankfurter Designerlabel, dessen hippes Output auch schon mal über 100,- EUR kosten darf, in ihrer Werkstatt »langzeitarbeitslose« Frauen, die dort unter der Knute der Werkstatt Frankfurt (e.V.) für hochleistungssportliche 1,50 EUR die Stunde für den ach so freien Arbeitsmarkt fit gemacht werden sollen.
Da kann man auch schon mal über die für Vollbeschäftigte geltenden Arbeitsrechte hinwegsehen und den so geknuteten das Recht auf 'ne Betriebsratswahl verweigern. Wenns doch dem eigenen (guten) Aussehen dient ...
(UN)geschützt ...
Gute Nachrichten für alle Dunkelmänner (und ~innen) und solche, die es werden wollen: wer sich im zukünftigen Überwachungsstaat noch sicher sein will, dass seine Planungen ungesehen über die Bühne gehen, sollte das am besten zu hause tun, denn:
Natürlich ist der Kernbereich geschützt. Aber im Zweifel kann auch der Kernbereich nicht dazu missbraucht werden, schwere terroristische Anschläge ungeschützt [sic!] vorbereiten zu können. Das wäre ja ein völliger Missbrauch.
(Hervorhebung und [sic] von mir)
Heisst also: nix konspirativer Treffpunkt - schlicht die eigene (Privat)butze dafür hergeben und Ruhe ist vor Schnüffelmann und Söhne.
(Zitat aus dem Zusammenhang gerissen beim Dlandfunk; um-die-Ecke-denken ausgeliehen im Heise-Forum)
In die Offensive
Ein Lob der niedergeschrie(b)enen zwischenmenschlichen Kommunikation - dokumentiert mit 100erten Fotos und dazugehörigen Kommentaren garniert präsentiert der klickwilligen Menschheit passive aggressive notes.
Mein eher unleserlicher, aber sicherlich deutlicher Beitrag dazu (in grösser):
Hach, manchmal braucht man einfach die klare Ansage.
Stadien dieser Welt (1)
Heute: RW Erlinghausen.
Das muss man selbst gesehen haben: ein Ground ohne alles abschottenden Zaun, direkt an dem Trampelpfad der Straße zum nächsten Gehöft wird die (Sitz)tribüne genannte Konstruktion hingeflanscht, die fußballplatzüblichen Plastikrohrbanden stehen am zum Stadion gehörenden (!) Bürgersteig, auf der Trainerbankseite versuchen Nadelgehölze, zu schief geschossene Bälle vor dem Verschwinden ins Nichts zu bewahren (gelingt ob der geringen Höhe nicht immer), die Hintertorfangzäune mussten im oberen Bereich ausgebaut werden, und der ganze Stolz des sportlichen Erscheinens ist das pilzförmige Vereinsheimchen, welches selbst schon dereinst dem google.maps-Piloten ins Auge stach.
Zur Veranschaulichung hier zwei kleine Impressionen:

(und bei flickr).
Wirtschaftlich erfreulich festzustellen, dass trotz dieser sicher nicht (derzeit) verbandsligareifen Örtlichkeit es von der Vereinsführung nicht verbaselt wird, einen (für Verbandsligaverhältnisse humanen) Eintrittspreis per herumgehendem Kassenwart einzuheimsen, der - von mitdenkenden Menschen, die sich das Geschehen zweifelsfrei auch von der angrenzenden Strasse aus anschauen könnten - nur widerwillig und unter grösserem Protest gezahlt wird (Verhandlungsbasis wird ab und an noch akzeptiert, hrhr).
SP*Mtaramtamtam
Sorry Kinners, aber so geht's nicht (mehr) weiter. In den letzten drei Tagen sind hier mehr als zu viele ungewollte Kommentare aufgelaufen, die hier nix zu suchen haben (aka sp*m).
Es ist entwürdigend zu sehen, dass es auch bei textpattern mittlerweile so weit ist (war ja nur 'ne Frage der Zeit), bis der mechanische Kommentarmüll zuschlägt. Anyway - bis auf weiteres gilt's, ein unleserliches Bildchen beim kommentieren zu entziffern; wer das nicht überwindet, wird hier wohl nichts zu sagen haben (dürfen).
(btw - kann nicht eine/r mal flugs diesen »Mathetest« für txp nachbauen. Der tut problemlos drüben bei den Piraten seinen Dienst)

