rwo - FC St. Pauli 3:2

Ich fasse also mal kurz zusammen:
nach 20 Minuten 0:3 hinten, die Schiedsdame hatte »nicht ihren besten Tag erwischt« (kicker), die Kartenvorbestellung via lokalem Fanclub ging gründlich in die Hose (warum auch immer), das Wetter war den ganzen Tag über niederschlagend (was dann zwar einen trockenen Spielverlauf, dafür aber 'ne feuchtere Anreise bedeutete), die Stimmung im Gästeblock war - wieder einmal - bis auf den Bereich rund um USP, wo sich mal wieder anscheinend alle »ich will auch mal was von der super Stimmung bei St. Pauli mitkriegen«-Leute herumdrückten, die während des Matches nich ihr Maul aufkriegen aber zurück zum und im Bahnhof (ob der ach so tollen Akustik) noch mal flugs den Lauten mach(t)en; zwei Stehplatzblöcke weiter dann versammeltes Schweigen, was auch durch noch so verzweifelte Versuche einiger Umstehender nicht zum Support zu bewegen war.
Einzig das Aufeinandertreffen mit den alten Recken von »Lug & Trug« brachte ein kurzzeitiges Stimmungshoch - Gruß an dieser Stelle.
Der Rest war trinken und schweigen.
Nachtrag: ein paar tiefsinnige Fotos gibt's auch noch.

Super Symbolfoto

Überschriftentechnisch beim großen Medienkritiker bedient, inhaltstechnisch der Verweis auf ebenjene Sümbolfotos der Marke Klischee bei Spirit Of Entebbe.

Agent Provocateur

Wer sich sowas (s.u.) erlaubt, muß derzeit zwangsläufig damit rechnen, dass ihm das von den unterschiedlichsten Personengruppen übel genommen wird (Link beinhaltet reichlich Beispiele):
Fans mit Israelfahne während der wm 2006

Motivierter

Sowas:

Nichts ist fürchterlicher, als alle Tage von morgens bis abends etwas tun zu müssen, was einem widerstrebt. Und je menschlicher der Arbeiter fühlt, desto mehr muß ihm seine Arbeit verhaßt sein, weil er den Zwang, die Zwecklosigkeit für ihn selbst fühlt, die in ihr liegen. Weshalb arbeitet er denn? Aus Lust am Schaffen? Aus Naturtrieb? Keineswegs. Er arbeitet um des Geldes, um einer Sache willen, die mit der Arbeit selbst gar nichts zu schaffen hat, er arbeitet, weil er muß, und arbeitet noch dazu so lange und so ununterbrochen einförmig, daß schon aus diesem Grunde allein ihm die Arbeit in den ersten Wochen zur Qual werden muß, wenn er noch irgend menschlich fühlt.

... führt zu sowas:
Screenshot districtlines.com
(Quelle Zitat (ab <347>), Quelle Screen)
Frohes Neues.

Ursache - Wirkung (?)

Ja ne, is klar:
Screenshot spon.de

Die »Schuldigen« für weiteres Blutvergiessen scheinen in manchen Redaktionsräumen schon ausgemacht.
Edit: Nahost-Ringelpietz mit Anfassen erklärt